Sexualität damals und heute

Wo es bei unseren Großeltern (vielleicht sogar Eltern) noch als „verboten“ galt über Sex öffentlich/ in der Familie zu sprechen oder gar sich leichtfertig mit anderen sexuell einzulassen, hat man heute eher das Gefühl, dass es es fast schon eine Pflicht ist sich sexuell auszuleben. In sexueller Hinsicht möchte niemand als langweilig, einfallslos oder gar prüde gelten. Man hat unzählige Möglichkeiten sich auszuprobieren, z.B. was Partner, Orte, Stellungen, Spielzeuge, Techniken und Sexpartys betrifft. Sexstellungen, über die unsere Großeltern sich nie getraut hätten auch nur zu sprechen, werden inzwischen als „Blümchensex“ oder „Vanilla-Sex“ belächelt.

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Die Freiheiten sich in sexueller Sicht austoben zu können, sind großartig. Doch jede positive Entwicklung hat auch eine Kehrseite. Man wird mit sexuellen Reizen beispielsweise medial schon seit einigen Jahren überflutet. Sexualität verliert dadurch ein Stück weit das Besondere, Versteckte und Geheimnisvolle.

Es entsteht der Eindruck, Sex sei etwas, was jederzeit zu bekommen, aber dadurch auch zu leisten ist. Begünstigt durch digitale Datingapps sind potentielle Sexualpartner schneller und einfacher zu finden und dadurch auch leichter austauschbar. Diese neuen Entwicklungen setzen manche Menschen unter sexuellen Leistungsdruck, anderen vereinfacht es die Möglichkeit, sich in sexueller Hinsicht auszuleben.

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Wie ihr bereits aus andern Blog-Einträgen wisst, ist Leistungsdruck eine der Hauptursachen für Erektionsprobleme oder andere sexuelle Schwierigkeiten, wie beispielsweise vorzeitigem Samenerguss. Tipps für einen entspannteren Umgang mit Erketionsproblemen findet ihr hier.

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