Könige haben keine sexuellen Probleme

Menschen, die großartiges leisten, die prominent oder besonders attraktiv sind, traut man keine sexuellen Schwierigkeiten zu. Kommt Elon Musk vielleicht zu früh zum Höhepunkt? Leidet Kate Middleton unter Vaginismus? Es erscheint uns sehr unwahrscheinlich, aber letztlich wissen wir es nicht. Wahrscheinlich hat jeder Mensch irgendwann mal in seinem Leben vorübergehende oder länger anhaltende sexuelle Schwierigkeiten.

Egal, ob du Elon Musk bist, oder Eduard Maske, bei sexuellen Problemen helfen dir vor allem drei Dinge:

  1. Gelassenheit: Gerade Erektionsstörungen werden durch Versagensängste und Leistungsdruck ausgelöst. Warum sollte man beim Sex überhaupt irgendeine besondere Leistung bringen? Und wie sieht die dann aus? Wenn man glaubt, dass es beim Sex auf eine langanhaltende und steinharte Erektion ankommt, liegt man erstens falsch und bekommt sie zweitens wahrscheinlich nicht hin. Wer wenig Erwartungen an sich selbst stellt und sich auf die Situation und sein Gegenüber einlässt, wird die besten Erfahrungen machen.

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  1. Pausen einlegen: Wer sagt eigentlich, dass man beim Sex in einer Tour in Bewegung bleiben muss? Pausen können sehr schön sein und helfen vor allem Männern, die zum vorzeitigen Samenerguss kommen, diesen hinauszuzögern. Zudem können Pausen die Lust noch steigern, weil sich dadurch das Verlangen nach „mehr“ entwickelt.
  2. Neues probieren: Wenn irgendetwas nicht gut ist, reicht es manchmal bereits aus Kleinigkeiten zu verändern. Alles, was die normale Routine durchbricht, kann nützlich sein: ein neuer Ort, eine andere Art oder Geschwindigkeit seinen Partner zu berühren oder der entsprechend intensive und aufmerksame Blickkontakt. Wer sich an größere Veränderungen traut, kann verschiedene Paarübungen ausprobieren. Hier ein Beispiel:

Das Königinnenspiel: Für einen Abend Königin oder König sein.

Ist der Gedanke nicht herrlich einen Abend lang König oder Königin zu sein? Das tolle an dem Königinnenspiel ist, dass man die Chance hat seine intimsten Wünsche erfüllt zu bekommen. Welcher Partner als erstes König/Königin sein darf, wird ausgewürfelt. Als Königin darf man sich einen Abend lang alles von seinem „Bediensteten“ (Partner 2) wünschen, was man in der Situation schön oder lustvoll findet. Beispielsweise kann man mit einer Fuß-oderKopfmassage beginnen und sich dann weiter steigern. Der Bedienstete hat allerdings auch ein Mitspracherecht. An Hand eines Ampelsystems kann er Wünsche erfüllen (grün), teilweise erfüllen (gelb) oder ablehnen (rot). Dazu antwortet er auf jeden geäußerten Wunsch mit der für ihn passenden Farbe. Am nächsten Abend werden die Rollen getauscht. Für die meisten Paare wird dieses Spiel von Runde zu Runde erfüllender, weil sie beginnen die Wünsche immer unzensierter zu äußern.

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Bleibt zu Hause! – Zehn nützliche Aktivitäten während der Corona-Pandemie

Euer Liebesmonster hat einige Ideen für euch, wie ihr die Corona-Rückzugszeit möglichst angenehm verbringen könnt:

  1. Lest Bücher. Buchempfehlungen des Liebesmonsters sind „Die Pest“ von Albert Camus, „Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel Garcia Márquez, „The Stand-das letzte Gefecht“ von Stephen King, „The eyes of darkness“ von Dean R. Koontz oder „Der Zauberberg“ von Thomas Mann.
  2. Wenn ihr nicht allein lebt, probiert neue Spiele aus. In dem Spiel „Pandemic Legacy“ versuchen man gemeinsam eine Pandemie zu bekämpfen. Euer Liebesmonster hat es bereits ausprobiert und ist leider gescheitert. Die Pandemie hat gesiegt.
  3. Helft älteren Menschen, indem er für sie Einkäufe erledigt. Ihr könntet beispielsweise einen Aushang im Treppenhaus eures Wohnhause oder Nachbarhauses machen und eure Hilfe anbieten.
  4. Kontaktiert Menschen, bei denen ihr euch schon länger mal wieder melden wolltet.
  5. Unterstützt Restaurants/Cafés in eurer Nähe, indem ihr Leckereien „to go“ bestellt und zu Hause genießt.
  6. Hört euch alte CDs aus eurer Kindheit oder Jugend an. Vielleicht findet ihr noch Briefe, Fotos, Kleidungsstücke oder Tagebücher aus der Vergangenheit. Normalerweise hat man kaum Zeit länger in alten Erinnerungen zu schwelgen und seine persönliche Entwicklung wertzuschätzen.- jetzt schon
  7. Stellt euren Kleiderschrank auf den Kopf und trennt euch radikal von Dingen, die er nicht braucht. Ihr könnt sie bei Kleiderkreisel hochladen und verkaufen oder mit anderen tauschen.
  8. Gestaltet Fotobücher oder Fotokalender aus digitalen Fotos.
  9. Macht euch Gedanken über eure Komfortzonen und euer Entwicklungspotential. Was möchtet ihr ausprobieren, wenn die Zeit der Corona-Distanz vorüber ist? Jeder Mensch geht verschiedenen Aktivitäten nach, bei denen er sich wohl, oder schon herausgefordert fühlt. Hier seht ihr ein Beispiel dafür:

10. Euer Liebesmonster empfiehlt natürlich viel Zeit zu zweit zu verbringen, euch körperlich nah zu sein und euch bewusst gegenseitig zu verwöhnen. Wenn ihr gerade keinen Partner habt, nutzt eurer wichtigstes Sexualorgan indem ihr eure sexuellen Phantasien erweitert und euren Körper liebevoll neu entdeckt.

SO wiiiill ich das! – Bedürfnisse in Beziehungen äußern

Jonas fragt sich, warum Isabel ihm so oft am Ohrläppchen knabbert. Er mag den unerwarteten Schmerz nicht, wenn sie zu sehr hinein beißt. Warum merkt sie das nicht? Wenn man jemanden wirklich gern hat, muss man doch spüren, was der andere braucht, was ihm gefällt, oder eben was ihn abturnt, denkt sich Jonas.

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Die Erwartung, dass dein Partner/deine Partnerin, der/die dich lieb hat, dir jeden Wunsch von den Augen abliest, ist ein Mythos. Einige Bedürfnisse von Paaren passen vielleicht gut zueinander und werden im Selbstlauf befriedigt. Andere sind sehr individuell (um nicht zu sagen ’speziell‘) und das Gegenüber kann nicht erraten, welche verborgenen Sehnsüchte man hat. Wenn man sich zurückhält und seine Wünsche nicht äußert, verpasst man die Chance auf neue spannende Erfahrungen. Falls du dich traust, über deine Bedürfnisse zu sprechen und dein Partner/deine Partnerin generell keine Lust auf deren Erfüllung hat, dann weißt du zumindest, woran du bist.

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Es kann allerdings peinlich werden, wenn du zum Beispiel sexuelle Wünsche hast, von denen du befürchtet, dass deine Partnerin/dein Partner sie abstoßend, grotesk oder albern findet.

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Wie stellst du es also richtig an und was sagst du, um deine Wünsche und Abneigungen auf den Tisch zu bringen? Du kannst zunächst davon ausgehen, dass auch dein Partner/deine Partnerin ein Interesse daran hat, sich über noch verborgen gebliebene Vorstellungen und Bedürfnisse auszutauschen. Ihr könnt euch gemeinsam ein Sex-Talk-Date ausmachen, in der ihr über eure Fantasien und No-Gos sprecht. Dafür könntet ihr euch auf Fragen einigen, die er zunächst für euch beantwortet und dann mit eurem Partner/eurer Partnerin teilt. Hier ein paar Anregungen aus dem Buch von Ulrich Clement „Think love“

Welche Art sexueller Initiative deines Partners (deiner Partnerin) würde dir gefallen?

Welches Ereignis in deinem bisherigen sexuellen Leben würdest du als herausragend bezeichnen? Was daran ist so herausragend für dich?

Was war das erotische Erlebnis, das dich am meisten enttäuscht hat? Was genau hat dich enttäuscht?

Wenn du eine Zwischenbilanz deines erotischen Lebens machen solltest, wie würdest du die folgenden drei Fragen beantworten:

A Was kannst du behalten, weil es gut ist?

B Was kannst du aufgeben, weil es gut war aber heute nicht mehr zu dir passt?

C Was möchtest du neu entwickeln?

Wenn du dich sexuell langweilst, was tust du, um das zu ändern?

Was ist dein größtes sexuelles Problem?

Was traust du dich nicht zu sagen oder zu tun, weil du dich schämst?

Was an der Erotik deines Partners (deiner Partnerin) ist dir am meisten fremd? Möchtest du es besser kennen lernen?

Vegane Ernährung steigert die Potenz

Männer, die auf Fleisch, Wurst, Eier und Milch verzichten, haben stärkere, länger anhaltende und häufigere Erektionen.

Zu diesem Ergebnis kommt ein Gynäkologe in der Dokumentation „The game changers„. Drei junge Männer haben zwei Nächte lang ein Band um ihren Penis getragen, das kontinuierlich die Erektionsstärke, Dauer und Häufigkeit erfasste und aufzeichnete. An einem Abend aßen sie einen Burrito, der hauptsächlich aus Fleisch bestand, am zweiten Abend das gleiche Gericht, allerdings nur aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen bestehend. Nach der pflanzlichen Mahlzeit zeigten die Probanden eine um 8% härtere Erektion im Vergleich zu der Nacht in der sie Fleisch gegessen hatten. Die Erektionsdauer steigerte sich nach dem veganen Abendessen sogar auf 300 bis 500 Prozent.

Da nur drei Männer untersucht worden sind, ist dieses Experiment noch nicht aussagekräftig und sollte in größeren Stichproben überprüft werden.

Die positive Effekt veganer Ernährung ist insofern plausibel, dass rein pflanzliche Lebensmittel wenig Cholesterin und gesättigte Fettsäuren beinhalten und damit den Blutfluss verbessern. Eine ungehinderte Blutzirkulation kann zu härteren und längeren Erektionen führen.

Manche finden eine vegane Ernährung absurd und sind davon überzeugt, dass tierische Eiweiße für die Gesundheit enorm wichtig sind. Wenn man sich allerdings vor Augen führt, welche Vorteile eine rein pflanzliche Diät für die Gesundheit und die Zukunft der Erde hat, erscheint es unverständlich, warum so viele Menschen an dem Konsum von Fleisch, Milch und Eier festhalten.

NoFap

Wie oft masturbierst du? Einmal in der Woche oder mehrmals am Tag? Und was machst du währenddessen noch?

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Falls du als Rechtshänder zur Selbstbefriedigung nur deine linke Hand nutzt, weil du mit der rechten Hand am Rechner nach neuen Pornos suchst, solltest du dir Gedanken machen.

Pornos liefern ein unendliches Bildmaterial an unterschiedlichen Körpern, Gesichtern, Brüsten, Genitalien und verschiedenen Praktiken. Immer neues Stimulusmaterial macht das Gehirn süchtig nach noch mehr aufregenden Pornoszenen. Das kann sogar so weit gehen, das man immer extremere und ungewöhnlichere Szenen braucht, um sexuell erregt zu werden, wie beispielsweise gewaltvolle Sexszenen, Sex mit Kindern oder mit Tieren

Der sexuelle Kontakt mit echten Menschen bietet im Vergleich zum Online-Pornoversum wenig reizvolle Abwechslung.

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Manche Männer geben den Pornokonsum erst auf, wenn sie Erektionsprobleme dadurch bekommen, was keine Seltenheit ist. Potenzmittel wie Viagra wirken bei der Pornosucht kaum, denn sie helfen nur eine Erektion aufrechtzuerhalten und nicht eine solche zu erzeugen. Langzeit-Pornokonsumenten sind jedoch derartig abgestumpft, dass normale bzw. reale sexuelle Interaktionen nicht stimulierend genug sind, damit im Gehirn entsprechende Impulse ausgelöst und an den Penis weiter geleitet werden.

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Es lohnt sich den Pornographiekonsum einzustellen, um zur vollen sexuellen Leistungsfähigkeit zurück zu kehren, sich wirklich mit seinem Partner zu verbinden und generell das psychische Wohlbefinden zu verbessern.

Muss man deswegen gänzlich auf Masturbation verzichten? Nein. Das Gehirn ist das wichtigste Sexualorgan des Menschen. Schmück dir deine eigene Phantasie, inspiriert von realen Situationen (und nicht von unrealistischen Pornoszenen) aus, um dich sexuell zu stimulieren. Probiere einfach mal aus, wie stark du auf deine(n) Partner/in reagierst, wenn du insgesamt seltener masturbierst.

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Lets talk about Erketionsprobleme

Die Reaktionen von Leuten, denen ich von meinem Blog erzählt habe, fielen unterschiedlich aus. Männer blieben meist schweigsam, aber dennoch interessiert. Sie erzählten zunächst nicht über ihre eigenen Erfahrungen zum Thema Erektionsschwierigkeiten, sondern hörten eher zu, was ich zu dem Projekt zu erzählen hatte. Im engeren Freundeskreis hingegen öffneten sich einige männliche Freunde z.B. nach einem Glas Wein und erzählten von Situationen, in denen sie Schwierigkeiten hatten eine Erektion zu bekommen oder zu halten und wie sie damit umgegangen sind.

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Am besten haben Männer dieses normale Phänomen bewältigt, indem sie sich darüber wenig Gedanken gemacht haben. Länger andauernde Erektionsprobleme hatten sie meist nur dann, wenn sie Angst davor hatten erneut zu „versagen“. Allein die Bewertung einer nicht vorhandenen Erektion als „Versagen“ führt dazu, dass man Ängste entwickelt. Und bekanntlich funktioniert gar nichts mehr, wenn der Körper von Stresshormonen durchflutet wird.

Eine der ersten Frauen, der ich von dem Projekt erzählt habe, reagierte eher irritiert. Sie meinte, dass sie keinen Mann mit Erektionsschwierigkeiten kennen würde, im Gegenteil, sie habe über Freundinnen immer nur von Männern gehört, die „zu oft Sex“ wollen. Sie schaute mich ganz ungläubig an, als ich ihr erklärte, dass sich der Blog an junge! Männer und deren Partner/innen richtet.

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Dann gab es aber auch Frauen, die genau wussten, wovon ich sprach. Sie waren entweder selbst von dem Problem betroffen oder kannten eine Freundin, dessen Partner Erektionsprobleme hatten. Auffällig war, dass sich Frauen zu dem Thema eher austauschten als Männer.

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Warum eigentlich? Warum meiden es Männer über sexuelle Angelegenheiten zu sprechen, die gerade nicht so gut funktionieren? Ist es tatsächlich so entwürdigend sich einem guten Freund anzuvertrauen und ihm zu sagen, dass man gerade Schwierigkeiten hat eine richtige Erektion zu bekommen? Vielleicht hat oder hatte dein Freund ein ähnliches Problem und fühlt sich durch deinen Mut, dich zu äußern, sehr entlastet. Gemeinsam könnt ihr euch dann darüber austauschen, was geholfen hat und was nicht. Auch Männer, die noch nie in ihrem Leben Erektionsprobleme gehabt haben, können sich in die Situation einfühlen.

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Umfrage: Was hat geholfen?

Tipps zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit

  1. Sprich ehrlich mit deiner Partnerin/deinem Partner über deine befürchteten bzw. tatsächlichen Schwierigkeiten eine Erektion zu bekommen bzw. aufrechtzuerhalten.
  2. Suche den Körperkontakt zu deiner Partnerin/deinem Partner
  3. Mach dir klar, dass jeder Mann schon mal Erektionsschwierigkeiten gehabt hat und das Erektionsprobleme nur die Bedeutung haben, die du ihnen gibst. Deine Partnerin/dein Partner ist sicher nicht wegen einer standhaften Erektion mit dir zusammen.
  4. Achte bei Vorspiel oder beim Sex nicht darauf, ob du eine Erektion hast, sondern konzentriere dich darauf wie es sich für dich anfühlt berührt zu werden bzw. dein Gegenüber zu berühren /zu riechen/zu schmecken.
  5. Versuche den Konsum von Pornographie weitestgehend einzustellen und mach dir klar, dass dort unrealistische Szenen von Schauspielern gezeigt werden, die kaum etwas mit echtem Sex zu tun haben.
  6. Lebe gesund, indem du nicht rauchst, nur selten Alkohol trinkst, dich viel bewegst und trainiere deine Beckenbodenmuskulatur.

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